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RCDS Hessen kritisiert Umgang mit Prof. Dr. Egbert Jahn an der Frankfurter Goethe-Universität

Es begann mit einem Redebeitrag des Frankfurter Politk-Professors Prof. Dr. Egbert Jahn beim Werkstattgespräch „Migration“ der CDU Deutschlands. Der Politikwissenschaftler plädierte für einen "Abbau von Illusionen". Die Ursachen von Migration ließen sich nicht leicht beseitigen. Außerdem machte er den Vorschlag der Errichtung von Flüchtlingsstädten.

Wie "Bild" gestern berichtete, hat dieser Vorschlag wohl Folgen für den Politikprofessor: Die Frankfurter Goethe-Universität hat ihn anscheinend aus allen Online-Verzeichnissen nahezu komplett entfernt. Man findet Jahn nun weder im Personenregister noch im Vorlesungsverzeichnis.

Marius Hegmann, Landesvorsitzender des Rings Christlich-Demokratischer Studenten Hessen, reagiert auf dieses Handeln geschockt: „Unabhängig von der politischen Beurteilung der Thesen Jahns, ist dieses Verhalten inakzeptabel. Wie mit Prof. Dr. Jahn an der Goethe-Universität umgegangen wird, macht mich fassungslos. Die Freiheit von Forschung und Lehre scheint hier nichts mehr wert zu sein.“ Hegmann, der selbst als Student der Politikwissenschaft an einer Vorlesung Jahns teilnahm fordert weiterhin: „Universitäten sollten ein Ort der offenen Meinungs- und Debattenkultur sein. Wenn kontroverse Meinungen geäußert werden, muss die Universitätsleitung das auch im Hinblick auf Druck von linken Gruppierungen aushalten.“

„Von dem Missverständnis, das es laut der Leitung der Frankfurter Goethe-Universität gegeben hat, kann zudem keine Rede sein“, so Hegmann weiter. Der Vorfall reihe sich in eine Serie von schwierigen Vorkommnissen an der Goethe-Uni ein. Zuerst lud man 2017 aufgrund von Druck von linken Kräften an der Uni den Polizeigewerkschafter Rainer Wendt aus und dann reagierte man kaum, als eine mutmaßlich rechtsextreme Studentin von linken Chaoten öffentlich während einer Vorlesung an den Pranger gestellt wurde und ihre gesamten persönlichen Daten veröffentlicht wurden. „Man fühlt sich als Student mit einer von der linken Toleranzpolizei abweichenden Meinung, an der Frankfurter Universität nicht mehr sicher. „Anscheinend gilt dies jetzt auch für Professoren an der Goethe-Universität“, schließt Hegmann seine Beurteilung des Vorfalls ab.

Der RCDS Hessen wird mit Prof. Dr. Egbert Jahn Kontakt aufnehmen und hofft auf ein gemeinsames Gespräch. Gerne möchten wir den Raum für eine Diskussionsveranstaltung zu diesem Thema bieten.

Der RCDS versteht sich als Unions-nahe Studentenorganisation und vertritt als größter und ältester Verband seiner Art die Interessen von circa 8.000 Mitgliedern in knapp 100 Hochschulgruppen innerhalb der deutschen Hochschulpolitik sowie darüber hinaus im europäischen Dachverband European Democratic Students (EDS).