Wiesbaden. Alle beteiligten Hochschulen haben heute den Hessischen Hochschulpakt für die Jahre 2021 bis 2025 unterzeichnet. Dieser regelt die Finanzierung der Hochschulen durch das Land Hessen. Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) in Hessen begrüßt diese Einigung, die mit einer Finanzierung von über elf Milliarden Euro im Vergleich zum letzten Hochschulpakt erneut steigt. Uns freut besonders, dass dadurch stabile Rahmenbedingungen geschaffen werden und das Land Hessen im Hinblick auf die Wissenschaft wettbewerbsfähig bleiben kann, zeigte sich die Landesvorsitzende des RCDS Hessen, Fabienne Taller, erfreut.

Der Hessische Hochschulpakt beinhaltet unter anderem eine Kommission zwischen dem Land und den Hochschulen, in der sich mit dem Thema Studienerfolgsquote angemessen auseinandergesetzt wird. Wie im Koalitionsvertrag vereinbart, findet sich im Hessischen Hochschulpakt auch die Einführung 300 weiterer W-Stellen. Der RCDS Landesverband be-fürwortet die notwendige Erhöhung der Lehramtsstudienplätze.

Besonders wichtig ist uns die Verbesserung der Betreuungssituation von Studenten und Professoren, die mit dem Hessischen Hochschulpakt erfolgen soll, verdeutlichte Fabienne Taller. Allerdings sei es nicht ausreichend, dass Hessen mit der angedachten Verbesserung im bundesweiten Vergleich lediglich zum Mittelfeld gehört, so die Landesvorsitzende wei-ter. Der Ansatzpunkt sei zu befürworten, dürfe aber noch nicht das Ende der Entwicklung darstellen.

Zusätzlich wurden zwei weitere Punkte im Hessischen Hochschulpakt verankert, für die sich der RCDS Hessen seit geraumer Zeit einsetzt. Zum einen soll Personal, das dauerhafte Aufgaben erledigt, unbefristet beschäftigt werden. Fabienne Taller: „Langfristige Personal-entwicklungskonzepte erachten wir als zukunftsweisend. Insbesondere da die Aussicht auf Karriere im wissenschaftlichen Bereich eine längerfristige Perspektive werden soll“. Zum anderen werde darauf hingearbeitet, dass die hessischen Hochschulen klimaneutral wer-den.

Abschließend betonte die Landesvorsitzende: „Mit dem Hessische Hochschulpakt wird die Mittelausstattung ausgebaut. Wissenschaft und Forschung werden gestärkt, hessische Hochschulen schließen weiter an die Spitze auf. Allerdings sollte unter anderem bei der Besetzung von Professorenstellen weiterhin die Leistung der Bewerber entscheidend sein. Nur so kann die Qualität der Lehre sichergestellt, mit Blick auf die Zukunft erhöht werden und Hessen letztlich wettbewerbsfähig bleiben.“

Ansprechpartner

Julian Däuble

juli.daeuble@web.de

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