Presseinformationen
Pressemitteilung vom 11. Dezember 2011
3. Lehramtsforum des RCDS Hessen begründet Tradition
Lehramtsstudenten der hessischen Universitäten trafen sich in Gießen
Gießen / Wiesbaden. Zum bereits dritten Mal trafen sich Lehramtsstudenten fast aller hessischen Universitäten sowie LiVs und junge Lehrer auf Einladung des RCDS zum Meinungs- und Erfahrungsaustausch auf dem Lehramtsforum des RCDS Hessen. „Ich freue mich, dass die Veranstaltung inzwischen fest etabliert ist.“ sagte Sara Steinhardt, stellvertretende Landesvorsitzende und Leiterin des RCDL, dem Arbeitskreis der Lehramtsstudenten innerhalb des RCDS Hessen. Gemeinsam mit Landesvorsitzendem Olaf Salg und MdL Hans-Jürgen Irmer hatte Steinhardt die Veranstaltung vor drei Semestern ins Leben gerufen, um unionsnahe Lehramtsstudenten untereinander zu vernetzen. Dies kam gut an: „Es ist immer wieder schön zu sehen, dass sich auch junge Menschen engagieren und für ihre Zukunft interessieren. So soll das sein!“ sagte Landtagsabgeordneter und bildungspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Hessen, Hans-Jürgen Irmer.
Heiß diskutierte Themen der Veranstaltung waren unter anderem die aktuellen Entwicklungen der Referendariatsstellen in Hessen sowie die Neuausrichtung der Schulamtsverwaltung. Auf besonderes Interesse bei den Teilnehmern stieß außerdem das Thema Praxissemester im Lehramtsstudium, sowie die frühzeitige Auswahl oder eventuelle Umorientierung von Lehramtsstudenten auf andere Studiengänge. „Wir müssen dafür sorgen, dass nur die Besten Lehramt studieren und Lehrer werden, denn der Schulerfolg eines Schülers hängt zu einem immensem Prozentsatz vom Lehrer ab.“ so Steinhardt. Diesem Punkt stimmten alle Teilnehmer zu. Abschließend wurde daher über ein zukünftiges Assessment-Center bzw. einem Aufnahmetest für Lehramtsstudenten diskutiert – durchaus mit breiter Zustimmung.
„Wir können uns als Land Hessen keine unmotivierten oder ‚Verlegenheitslehrer’ leisten, von daher müssen alle Wege, die Lehrerausbildung besser zu machen, einmal durchdacht werden“ so der Landesvorsitzende Salg abschließend.
Problemen an den hessischen Hochschulen begegnen
(21.10.2011)
RCDS fordert Diskussion über zukünftige Studienfinanzierung
Wiesbaden. Angesichts der hohen Studentenzahlen und der damit verbundenen und an fast allen hessischen Hochschulen zu beobachtenden Probleme hat sich der Landesverband für ein Umdenken im Hochschuldiskurs ausgesprochen.„Vergangenes Jahr nahmen bereits über 400.000 Menschenbzw. 46 Prozent eines Altersjahrgangs ein Studium an einer deutschen Uni auf, mehr als je zuvor. Mit der Abschaffung der Wehrpflicht und G8 wird diese Tendenz weiter steigendbleiben. Die neue Situation müssen wir mit adäquaten Mitteln angehen“ sagte Olaf Salg, Landesvorsitzender des RCDS Hessen. Aus diesem Grund bringt der Landesvorsitzende das Thema Studienbeiträge wieder ins Spiel: „Rot-Rot-Grün hat bei der Abschaffung der Studienbeiträge zwar daran gedacht Ausgleichszahlungen, die sog. QSL-Mittel, bereit zu stellen. Doch an steigenden Studentenzahlen haben sie dabei nicht gedacht.“ Den hessischen Hochschulen werden pro Jahr insgesamt 92 Millionen Euro zweckgebunden zur Verfügung gestellt. Die Berechnung dieses Beitrages beruhe jedoch auf den Studentenzahlen der Jahre 2007 und 2008 und reiche daher nicht mehr für die heutige Zahl an Studenten aus.
Ähnlich äußerte sich auch Sara Steinhardt, stellvertretende Vorsitzende des Landesverbands. „Wenn Seminare zu voll sind und Dozenten zu viele Studenten betreuen müssen, leidet darunter das ganze Studium“. Dabei sollte dieses doch eine Investition in die Zukunft sein. „Es geht aber nicht nur um die Alltagsprobleme der Studenten, wie etwa zu wenig Seminarangebote, überfüllte Busse, Warteschlangen in der Mensa oder zu kleine Räume und Sitzplätze auf dem Boden, sondern es geht auch und vor allem um die Qualität der Lehre!“ so Steinhardt. Dass sich die Qualität der hessischen Hochschulen in den letzten Jahren massiv verbessert habe, sehe man an den steigenden Studienanfängerzahlen und den Zuzügen von Studenten mit Hochschulzugangsberechtigungen aus anderen Bundesländern nach Hessen. „Allerdings gilt es nun, diese Qualität zu halten und zu steigern. Wer das erreichen will muss bereit sein, ideologiefrei in eine neue Debatte um die Studienfinanzierung einzutreten.“, so Steinhardt.
Das Resümee, welches der Verband zieht lautet daher: QSL-Mittel und der Hochschulpakt von Bund und Ländern helfen den Hochschulen bereits erheblich, mehr Studienplätze zur Verfügung zu stellen. Doch dürfe Hessen hier nicht stehen bleiben. Um die Versorgungslücke der Hochschulen, bedingt durch die signifikant höheren Studienanfängerzahlen, zu schließen und die Qualität der Lehre weiter zu steigern,sollten auch die Studenten wieder einen Beitrag zu ihrer Ausbildung leisten. „Flexible Studienbeiträge könnten hier eine Antwort zu fairen Bedingungen für alle sein, die, ohne die Nachteile und Inflexibilität des Hochschulpaktes, bei steigenden Studentenzahlen eine verbesserte Qualität der Lehre garantieren.“, so Salg abschließend.
RCDS Hessen freut sich über höhere Studentenzahlen
Gebühren schrecken niemanden ab
(15.11.2011)
Wiesbaden - Der RCDS Hessen begrüßt die steigende Zahl von Studienanfängern in Deutschland. "Beeindruckend ist, dass auch Studienbeiträge die jungen Menschen nicht vom Studium abhalten. Dies habe der RCDS immer betont und wurde, wie nun bewiesen, von links immer zu Unrecht beschuldigt, weniger Wohlhabende von Studium abhalten zu wollen." sagte der Landesvorsitzende des RCDS Hessen, Olaf Salg. Jüngst war eine Studie bekannt geworden, die beweist, dass Studienbeiträge keinen Grund für Studienanfänger darstellen, kein Studium aufzunehmen. Im Gegenteil: "Gerade Studienanfänger aus nicht-akademischen Elternhäusern sehen in den Gebühren eine Investition für ihre Zukunft", so Sara Steinhardt, stellvertretende Vorsitzende des Landesverbandes.
Salg freut sich darüber, dass scheinbar nach den Diskussionen um die Einführung von Studiengebühren nun junge Menschen zunehmend bereit sind, einen solidarischen Beitrag zu ihrer Ausbildung zu leisten. "Nirgendwo auf der Welt bekommt man eine so hochwertige Bildung zu einem solch günstigen Tarif" betont Salg. Er kritisiert jedoch, dass in Hessen, wo das Land nach der Abschaffung der Studiengebühren Ersatzmittel bereitstellt, diese Gelder von den Universitäten nicht immer zu Gunsten der Studenten eingesetzt werden. Hier sieht der RCDS weiter Handlungsbedarf. "Wenn das Land Hessen oder in anderen Ländern sogar die Studenten selbst Geld zur Qualitätsverbesserung der Lehre bereitstellen, muss das Geld auch restlos dafür verwendet werden" fordert Salg abschließend.
RCDS begrüßt Wiedereinführung des "Dipl. Ingenieur"
Hessen muss Mut für diesen Sonderweg zeigen
(07.09.2011)Wiesbaden – Der RCDS Hessen begrüßt den Vorstoß des Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier, den Titel Diplom-Ingenieur an den hessischen Universitäten wieder einzuführen. "Der Titel war weltweit immer ein Qualitätsmerkmal, der RCDS Hessen hat die Abschaffung nie nachvollziehen können." so der Landesvorsitzende Olaf Salg.
Gleichwohl bekennt sich der Ring Christlich-Demokratischer Studenten in Hessen zu den Bachelor- und Masterstudiengängen. "Es geht nicht darum, den durch den Bolognaprozess eingeschlagen und absolut richtigen Weg zu verlassen", versichert Salg. "Es geht lediglich darum, einen bewährten Titel wieder zu verleihen. Ich begrüße den Mut von Volker Bouffier, hier einen Sonderweg zu gehen und bin überzeugt das dies auch den Wissenschaftsstandort Hessen weiter stärken wird."Die Initiative will nicht alten Zeiten nachhängen, so Salg. "Es hat sich aber gezeigt, dass Unternehmen mit dem Titel Bachelor bzw. Master of Science nicht viel anfangen können. Dieses Problem wäre mit der Wiedereinführung des Diplom-Ingenieurs gelöst", so der Landesvorsitzende abschließend. Der RCDS spricht sich zudem schon lange dafür aus, dass junge Ingenieure die Möglichkeit eines auf den nationalen Arbeitsmarkt und seine Besonderheiten angelegten Diplomabschlusses haben, zusätzlich zu den Bachelor und Masterstudiengängen.
Lehrer weiterhin ohne Kopftuch
RCDS protestiert gegen Vorschlag der Linkspartei
(08.08.2011)
Wiesbaden. Zur Forderung Janine Wisslers, Fraktionsvorsitzende der Linkspartei im hessischen Landtag, das Kopftuchverbot für hessische Beamte aufzuheben, äußerte sich Sara Steinhardt, stellvertretende Landesvorsitzende des RCDS: „Das Kopftuchverbot für hessische Beamte und insbesondere Lehrer steht außer Frage. Gerade in der Schule müssen Lehrer in ihrer Erziehungs- und Vorbildfunktion Neutralität bewahren." Der RCDS lehnt die Forderung Wisslers daher ab.
Auch der Landesvorsitzende Olaf Salg äußerte sich ähnlich. „Verbeamtung hin oder her - das Kopftuch gehört als religiöses Symbol nicht an unsere Schulen und so einfach, wie Frau Wissler sich die Welt vorstellt, ist sie nicht." Das Kopftuch könne, anders als von der Linken-Politikerin dargestellt, durchaus auch Mittel der Unterdrückung von Frauen sein.
Das Bundesland Hessen hatte 2004 unter Roland Koch das Gesetz beschlossen, welches allen Beamten verbietet, im Dienst Kleidungsstücke zu tragen, welche ihre Neutralität in Frage stellen könnten. Die Rechtmäßigkeit des Gesetzes war später auch vom Staatsgerichthof bestätigt worden. „Die Gesetzeslage ist klar und wir haben auch nicht vor, diese zu ändern. Frau Wissler muss also weiter träumen", so Salg abschließend.
Kein Platz für „Graue Wölfe" im RCDS
Gefährdung darf nicht unterschätzt werden
(05.08.2011)
Wiesbaden. Aus aktuellem Anlass erklären der Referent für Extremismusbekämpfung des RCDS Hessen und Gruppenvorsitzende der FH Rhein-Main, Thomas Klein sowie der stellvertretende Landesvorsitzende des RCDS Hessen, Patrick Mamok:
2011 ist ein besonderes Jahr für die ADÜTDF („Föderation der türkisch-demokratischen Idealistenvereine in Deutschland e. V.") in Hessen, besser bekannt als „Graue Wölfe": Im Zuge der Kommunal- und Ausländerbeiratswahlen tummelten sich ihre Mitglieder auf Parteilisten; an der FH Frankfurt gab es große Tumulte um eine durch sie beeinflusste Hochschulgruppe und Expansionsbemühungen in Mittelhessen sorgten für ein bisher ungekanntes Presseecho.
Das Jahr 2011 ist auch für den hessischen RCDS ein besonderes, da er sich intensiv und noch deutlicher als zuvor mit extremistischen Tendenzen auseinandersetzt und jegliche Art von Extremismus verurteilt. Der RCDS FH Rhein-Main hat bereits im Februar 2011 einstimmig den Beschluss gefasst, „Graue Wölfe" nicht in die Gruppe aufzunehmen. Eine RCDS-Mitgliedschaft stünde in diesem Fall im Widerspruch zum Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Satzung und wäre ein Verstoß gegen den antiextremistischen Konsens. Der Landesvorstand des RCDS Hessen folgte im März 2011 mit einem gleichartigen Grundsatzbeschluss: „Graue Wölfe" und RCDS sind unvereinbar! Der RCDS wird an den Hochschulen auch nicht mit türkisch-nationalistisch beeinflussten Hochschulgruppen zusammenarbeiten.
Der stellvertretende Landesvorsitzende des RCDS Hessen, Patrick Mamok, ergänzt dazu:
„Die Vereinigung der „Grauen Wölfe", welche sich unter dem Deckmantel der „Sozialdienstvereine" auch in meiner Heimat, dem Gebiet des ehemaligen Dillkreises, organisiert haben, dürfen in keiner Weise unterschätzt werden. Sie haben in einigen Städten und Regionen bereits ihr wahres Bild durch Gewaltstraftaten und Staatsschutzdelikte gezeigt. Der RCDS Hessen fühlte sich nicht zuletzt alarmiert, weil diese Gruppierung an der FH Frankfurt eine kurdisch stämmige StuPa-Abgeordnete beschimpfte und massiv bedrohte, die Wahlen zum StuPa behinderte und Wählerinnen und Wähler unter massiven Drohungen bei der Stimmabgabe beeinflusste.
Dies zeigt uns wie gefährlich diese Personen sind. Sie unterwandern unsere Gesellschaft und treten als vermeintlich harmlose und engagierte Mitbürger bei Wahlen zu politischen Gremien wie dem Studierendenparlament, aber auch Ausländerbeiräten und Gemeindevertretungen an, um Schlüsselpositionen zu besetzen und so ihre Ideologie in Staat und Gesellschaft zu verfestigen. Wir sind jetzt dazu aufgerufen, die Bevölkerung zu informieren und für das Thema zu sensibilisieren. Es geht uns darum, die Integration der in Deutschland lebenden Ausländer zu fördern, sie in unsere Gesellschaft aufzunehmen. Dem Landesamt für Verfassungsschutz lagen bereits im Berichtsjahr 2010 tatsächliche Anhaltspunkte vor, dass die „Grauen Wölfe" Bestrebungen verfolgen, die sich gegen den Gedanken der Völkerverständigung und gegen das friedliche Zusammenleben der Völker richten, mithin also gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung. Die Aufforderungen an die Ausländerbeirate zu diesem Thema Stellung zu beziehen, scheint daher nicht nur legitim, sondern dringend geboten."
Beide großen Kirchen haben in einer gemeinsamen Erklärung eine solche Stellungnahme gefordert. Dass sich der Ausländerbeirat in Haiger - trotz mehrmaliger Aufforderungen und Berichterstattung in den Medien - dazu nicht äußert ist geradezu bezeichnend. Die Stellungnahme des Dillenburger Ausländerbeirats, in Person durch seinen Vorsitzenden Memis Alici, welcher auch stellvertretender Vorsitzender des Landesausländerbeirats ist, schlägt dem Fass allerdings den Boden aus. Seine ausdrückliche Weigerung, sich nicht zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung bekennen zu wollen und die Aussage, dass die Ermittlungen und Beobachtungen des Verfassungsschutzes nichts zu bedeuten hätten sind geradezu ungeheuerlich. Im Verfassungsschutzbericht 2010 wird ausdrücklich von „tatsächlichen Anhaltspunkten" gesprochen, nicht von Vermutungen.
Vorwürfe, die Junge Union vor Ort wolle sich auf Kosten anderer profilieren, zeigen nur, dass man seitens dieser Gruppierungen die Fakten nicht entkräften kann und versuchen zugleich, ein Klischee zu bedienen. Dass ausgerechnet die Grünen in der Region in das gleiche Horn blasen, verwundert wenig angesichts des Auftretens von Grünen-Politikern auf Bundesebene wie Claudia Roth oder Cem Özdemir, ebenso wie die bei den Grünen schon immer vorherrschende Heile-Welt-Politik. Es bezeugt nur deren Naivität und Ahnungslosigkeit und schürt eine weitere Verharmlosung dieser Verfassungsfeinde.
Das muss nun endlich ein Ende haben. Anstatt Parolen auszurufen fordern wir die Grünen auf, sich mit an den Tisch zu setzen und vor Ort wie auf allen anderen Ebenen gemeinsame Strategien zu erarbeiten, um Rechts- wie Linksextremismus, sei es von Deutschen oder von Ausländern, ein Ende zu bereiten.
"Aus diesem Grund werden wir uns auf allen Ebenen, sei es an den Universitäten, den Städten, Gemeinden und Landkreisen oder auf Landesebene, dafür einsetzen, dass die Grauen Wölfe aktiv bekämpft werden und ihnen sämtliche Fördermittel gestrichen werden. Sollten sich die Ausländerbeirate weiter dem Thema verweigern oder - noch schlimmer -aktiv die Politik der „Grauen Wölfe" betreiben, werden wir in den Studierendenparlamenten, ASten, Kreistagen und Kreisausschüssen sowie den Stadtverordnetenversammlungen und Magistraten die Linie verfolgen, diesem Treiben ein Ende zu setzen", erklärt Olaf Salg, Landesvorsitzender des RCDS Hessen und Mitglied des CDU Landesvorstands abschließend.
Hessens Schulen sind gut aufgestellt
Kultusministerium stellt Zahlen zum neuen Schuljahr vor
(03.08.2011)
Wiesbaden. Der RCDS Hessen hat die Veröffentlichung der Zahlen zum neuen Schuljahr mit
Wohlwollen aufgenommen. „Zum neuen Schuljahr wurden 500 neue Lehrerstellen geschaffen.
Dadurch wird Hessen im neuen Schuljahr erstmals eine Lehrerzuweisung von über 100
Prozent haben - Zahlen, an denen sich andere Bundesländer ein Beispiel nehmen können!",
sagte Sara Steinhardt, stellvertretende Landesvorsitzende des RCDS und Vorsitzende des
Ring Christlich-Demokratischer Lehramtsstudenten. „Das bedeutet, dass die hessischen
Schulen seit Beginn der Legislaturperiode 2150 zusätzliche Stellen erhalten haben - hier
gebührt der Landesregierung großer Dank."Ähnlich äußerte sich Olaf Salg, Landesvorsitzender des RCDS Hessen. „Erfreulicherweise
sind die Pläne der FDP zur Schließung einzelner Schulämter vom Tisch. Trotz
Haushaltskonsolidierung und Schuldenbremse darf am Unterricht nicht gespart werden!"
Auch das klare Bekenntnis seitens des Ministeriums zur Hauptschule wird vom Verband
begrüßt. „In Hessen gibt es über 250 Schulen mit dem Bildungsgang Hauptschule, welche
bestens funktionieren. Die Pläne von Berlin, die Hauptschule abzuschaffen, machen wir unter
keinen Umständen mit.", so Steinhardt. Als Alternativmodell nennt die Lehramtsstudentin das
seit diesem Schuljahr bestehende Modell der Mittelstufenschule, ein freiwilliges Angebot,
welches den hessischen Schulen ermöglicht, die Bildungsgänge Haupt- und Realschule
gemeinsam anzubieten.Kritik des RCDS Hessen gibt es jedoch für die weiterhin bestehenden Mangelfächer wie
Physik, Chemie oder Mathematik, für die es schwer sei, Lehrkräfte zu finden. „Die
Möglichkeit des Quereinstieges ist nur Mittel zum Zweck. Um Mangelfächer zu bekämpfen,
müssen wir uns Gedanken machen, wie wir den Lehrerberuf im Allgemeinen, und das
Studium von Mangelfächern im Besonderen, attraktiver machen können. Dafür bedarf es
gemeinsamer Anstrengungen von Politik und Gesellschaft, bei denen wir gerne bereit sind,
mitzuarbeiten.", so Salg abschließend.
Bildung hat Priorität
RCDS begrüßt Erhalt der staatlichen Schulämter
(05.07.2011)
Wiesbaden. Der RCDS Hessen hat die Ankündigung der Kultusministerin Henzler mit Freude aufgenommen. „Wir sind froh, dass bei der geplanten Neuorganisation der Schulverwaltung alle Standorte in der bisherigen Form erhalten bleiben. Alles andere wäre Unfug gewesen!", so Sara Steinhardt, stellvertretende Landesvorsitzende und Vorsitzende des Ring Christlich-Demokratischer Lehramtsstudenten.
Nach Bekanntwerden der Pläne hatte sich der Verband bereits auf dem Lehramtsforum des RCDS im Mai hinter die CDU gestellt und gefordert, die staatlichen Schulämter in der Fläche zu erhalten. „Nur mit ausreichenden Schulämtern können wir die Nähe zu Schulen, Schülern, Eltern und Lehrern wahren." stellte der Landesvorsitzende des RCDS, Olaf Salg, abschließend fest.Man kann die Hauptschule abschaffen – aber nicht die Hauptschüler
Pläne der Bundes-CDU zur Zusammenlegung der Haupt- und der Realschule stoßen beim RCDS Hessen auf Kritik
(24.06.2011)
Wiesbaden. Die von Bundesbildungsministerin Anette Schavan vorgestellten Pläne zur de facto Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems stoßen beim RCDS Hessen auf heftige Kritik. „Die individuelle Förderung eines jeden Schülers und das differenzierte Schulsystem sind immer Markenzeichen der Union gewesen – das sollte auch so bleiben!“ sagte Sara Steinhardt, stellvertretende Landesvorsitzende und Referentin für Lehramt des RCDS Hessen. „Ein differenziertes und gegliedertes Schulwesen, wie in Hessen, bietet für jeden Schüler Vorteile und eine individuelle Förderung.“
Eine Aufteilung in Gymnasium und Oberschule findet Steinhardt nicht sinnvoll. „Natürlich ist es leicht zu sagen: Die Hauptschule ist unbeliebt, wir schaffen sie ab. Aber was ist mit dem Hauptschüler? Den kann man nicht abschaffen!“ Das Bildungssystem müsse sich in diesem Sinne an den Schülern orientieren und deren Wohl im Auge behalten. Ferner gebe es gerade in Hessen und auch in Bayern viele Hauptschulen, welche hervorragend funktionierten. Mit Initiativen wie den SchuB-Klassen und der Mittelstufenschule liefere Hessen außerdem wichtige Impulse für eine bundesweite Schulreform im Sinne des mehrgliedrigen Schulwesens.
Auch der Landesvorsitzende des RCDS Hessen, Olaf Salg, kritisierte die Pläne der Bundes-CDU. „Es ist gut, dass die CDU erkannt hat, dass Bildungspolitik eines der zentralen Themen unserer Zeit ist. Allerdings bringen vorschnelle Entwürfe und lautstarkes Nachdenken über die Abschaffung des mehrgliedrigen Schulsystems rein gar nichts. Wir wollen nicht eine Schule für alle, sondern für jeden die für ihn richtige Schule.“Die erste Etappe ist geschafft.
Novellierung des hessischen Lehrerbildungsgesetzes vom Landtag verabschiedet.
(16.06.2011)
Wiesbaden. Mit Freude hat der hessische RCDS die Verabschiedung des neuen Hessischen Lehrerbildungsgesetzes durch den Landtag in dritter Lesung vernommen. „Nach langer Arbeit sind wir froh, dass die zweite Ausbildungsphase nun endlich verkürzt wird und mehr Praxisorientierung erhält", so Sara Steinhardt, stellvertretende Landesvorsitzende und Referentin für Lehramt des RCDS Hessen. „Eine Entlastung der Lehrer im Vorbereitungsdienst war seit langem fällig." Steinhardt verwies hierbei konkret auf die Kürzung der bewerteten Module von zwölf auf acht. Auch die Kürzung des Vorbereitungsdienstes von 24 auf 21 Monate wird vom hessischen Studentenverband begrüßt.
Kritik gab es allerdings bezüglich der Bewertung der neuen Einstellungstermine 1. Mai und 1. November. Von Seiten der Schulen mögen diese Termine einen besseren Ablauf im Hinblick auf die Einstellungen von Absolventen bieten. Für Lehramtsstudenten mit 1. Staatsexamen ergeben sich so aber z.T. Wartezeiten von mehreren Monaten zwischen Studienabschluss und Beginn des Vorbereitungsdienstes. „Für uns steht das Wohl der Studenten im Vordergrund. Daher muss an dieser Stelle schnellstmöglich Planungssicherheit und ein direkter Übergang durch andere Einstellungstermine geschaffen werden", so der Landesvorsitzende des RCDS, Olaf Salg.
In diesem Zusammenhang verwiesen Steinhardt und Salg auf das vom RCDS seit langem geforderte Praxissemester in der ersten Ausbildungsphase, mit dessen Einführung der Vorbereitungsdienst auf 18 Monate gekürzt werden könnte. „Nachdem nun die zweite Phase der Lehrerbildung erfolgreich reformiert und unsere Anregungen aufgenommen wurden, fordern wir eine rasche Reform der ersten Phase - inklusive Praxissemester versteht sich", so Steinhardt.
2. RCDS-Lehramtsforum setzt Impulse
( 21.05.2011 )
Wiesbaden. Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Hessen veranstaltete am 20. Mai 2011 das zweite Unions-Lehramtsforum, welches von Sara Steinhardt, der Referentin für Lehramt im Landesvorstand des RCDS Hessen, organisiert wurde.
Auf Einladung des RCDS fanden sich am Freitagnachmittag rund 20 Studenten sowie Lehrer im Vorbereitungsdienst und Ausbildungsleiter aus ganz Hessen im Wiesbadener Landtag ein. Nach einem kurzen Bericht der Anwesenden zur Lage an den einzelnen Universitäten, Schulen und Studienseminaren, stellte Sara Steinhardt den Ring Christlich Demokratischer Lehramtsstudenten (RCDL) vor. Als Arbeitskreis konzipiert, wurde er zusammen von Steinhardt und Hans Jürgen Irmer, bildungspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, entwickelt. CDU und RCDS wollten gemeinsam an einer besseren Lehrerausbildung in Hessen arbeiten und dabei die Vorschläge der Betroffenen aufgreifen. „Besonderes Augenmerk gilt hierbei aber vor allem auch der Vernetzung der Lehramtsstudenten untereinander und der Stärkung innerhalb der Unionsfamilie“ laut Steinhardt.
Im Anschluss referierte MdL Irmer über die Neuerungen zur Reform des Hessischen Lehrerbildungsgesetzes. Besonderen Anklang fanden die Pläne der Landesregierung zu einem verpflichtenden Praxissemester in allen Lehramtsstudiengängen. Lehramtsanwärter müssten bereits früh im Studium erkennen, ob der von ihnen gewählte Beruf für sie geeignet sei. „Wir können nicht weiter behaupten, dass Lehramtsstudenten durch zwei fünfwöchige Praktika den Lehrberuf kennenlernen. Lehrer zu sein bedeutet mehr als zur ersten Stunde in die Schule zu kommen und nach der sechsten Stunde wieder zu gehen“, so Steinhardt. Eine rasche Umsetzung des Praxissemester müsse daher nun Priorität haben.
Des Weiteren ergaben sich auf der Veranstaltung rege Diskussionen über die Modularisierung der ersten und zweiten Phase der Lehrerausbildung und vor allem bezüglich der anstehenden Sparpläne des Kultusministeriums. „Wir können die Schulen und Hochschulen nicht länger im Unklaren lassen“ forderte Olaf Salg, Landesvorsitzende des RCDS Hessen. Hans-Jürgen Irmer erteilte Plänen zur Verringerung der Staatlichen Schulämter eine klare Abfuhr und sprach sich für eine Präsenz der Schulämter, vor allem in der Fläche, aus. Abschließend dankten Steinhardt und Salg allen Anwesenden für die Teilnahme und betonten den Stellenwert des Lehramtsforums. Als feste Veranstaltung des RCDL wird das Lehramtsforum einmal pro Semester stattfinden, damit ein kontinuierlicher Dialog und Zusammenarbeit gewährleistet sind.
RCDS Hessen gestaltet demografischen Wandel aktiv
( 30.04.2011 )
Wiesbaden. Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Hessen sieht Handlungsbedarf, den demografischen Wandel bewusst zu steuern und als Chance zu begreifen. Hierzu stellte der Demografiebeauftragte des Landesvorstandes, Thomas Klein, ein Grundlagenpapier zur Rolle der Hochschulen unter Berücksichtigung demografischer Komponenten vor. Hochschulen und Gesellschaft müssten sich aktiv auf Veränderungen einstellen, da der demografische Wandel jeden betreffe; auch der RCDS müsse stärker für das Thema sensibilisieren und habe begonnen, die Bürger - insbesondere Studenten - deutlicher als bisher zu informieren.
Aufgrund gesellschaftlicher Alterungsprozesse und einer deutlich sinkenden Anzahl an Schulabgängern in den nächsten Jahren sowie des sich abzeichnenden Fachkräftemangels sei zukünftig viel stärker als bisher lebenslanges Lernen erforderlich. Ferner müssten Aus- und Weiterbildungsangebote deutlicher als bisher verzahnt werden: „Der Weiterbildungsauftrag muss als Kernaufgabe der Hochschulen wahrgenommen werden, um ihr Profil zu schärfen und dem Arbeitsmarkt zu helfen“, so der Demografiebeauftragte Klein. Ferner fordert das Papier mehr Hochschulkooperationen mit öffentlichen und privaten Einrichtungen, eine verstärkte Koppelung von Hochschulen und Wirtschaft, die Reduzierung von Studienabbrüchen sowie eine Erhöhung der Standortattraktivität der hessischen Hochschulen für Studenten aus anderen Bundesländern sowie aus dem Ausland.
Auch der RCDS selbst kommt auf den Prüfstand: Die Zusammenarbeit mit der weiterführenden Organisation, dem Ring Christlich-Demokratischer Akademiker (RCDA), müsse ausgebaut werden, der RCDS werde zukünftig verstärkt dessen Rat benötigen; zudem könne der RCDA die in Deutschland im internationalen Vergleich schwach ausgeprägten Bindungen zur eigenen Hochschule verbessern helfen. „Der RCDA wird in Zukunft viele übergeordnete Impulse an den RCDS geben können und dabei helfen, ein besseres Miteinander der Generationen möglich zu machen“, so Klein weiter. Der RCDS-Landesvorsitzende Olaf Salg betonte, der RCDS Hessen beteilige sich aktiv an Zukunftsthemen. „Der demografische Wandel stellt eine große Herausforderung dar. Der RCDS wird sich weiterhin tatkräftig mit dem Thema auseinandersetzen und mit gutem Beispiel vorangehen“, erklärte Salg.
Exzellenzinitiative - RCDS und JU bedauern Scheitern hessischer Universitäten
( 07.03.2011 )
Wiesbaden. JU und RCDS bedauern Scheitern hessischer Universitäten in Exzellenzinitiative und mahnen zur Analyse der Schwachstellen Als „herben Rückschlag für die hessische Forschungslandschaft“ bezeichneten Olaf Salg, Landesvorsitzender des Rings Christlich-Demokratischer Studenten Hessen (RCDS) und Stephan Klenner, Referent für Hochschulpolitik im Landesvorstand der Jungen Union Hessen (JU) das Scheitern der Universitäten Frankfurt, Gießen, Marburg und Kassel in der Vorrunde der Exzellenzinitiative des Bundes. „Die hessische Politik hat in den letzten Jahren viel Geld in die Hand genommen und an den hessischen Universitäten die Rahmenbedingungen für exzellente Forschung und Lehre geschaffen. Das Heureka-Programm hat in einer nie dagewesenen Dimension die Strukturen verbessert. Das Scheitern in der Vorrunde zeigt nun aber, dass offenbar vor Ort an den Universitäten selbst noch Nachholbedarf besteht. Jetzt müssen die Schwächen schnellstens analysiert und aufgearbeitet werden, um bei zukünftigen Drittmittelinitiativen erfolgreich sein zu können“, mahnten Salg und Klenner. Gleichzeitig wünschten beide der TU Darmstadt, die zum Vollantrag für einen Exzellenzcluster und eine Graduiertenschule aufgefordert wurden, viel Erfolg in der Endrunde.
Ein Schritt in die richtige Richtung
RCDS Hessen begrüßt neues hessisches Schulgesetz
( 26.01.2011 )
Wiesbaden. Der Entwurf zur Neufassung des hessischen Schulgesetzes, welcher am 25. Januar 2011 von Ministerpräsident Volker Bouffier und Kultusministerin Dorothea Henzler in Wiesbaden vorgestellt worden ist, wird vom Ring Christlich Demokratischer Studenten Hessen begrüßt. „Wir freuen uns, dass das neue Schulgesetz in Punkto Selbstständigkeit, Bildungsstandards und Schulvielfalt zukunftsweisende Möglichkeiten für Hessens Schulen bietet.“, äußerte sich Sara Steinhardt, bildungspolitische Sprecherin des hessischen Landesverbandes, zum Gesetzentwurf. Die Möglichkeit der Einführung von Schulbudgets im Rahmen der ‚Selbstständigen Schule’ gebe Schulen laut Steinhardt mehr Entscheidungsmöglichkeiten und Spielräume, aber auch mehr Eigenverantwortung. Damit lägen die hessischen Schulen in Sachen Gestaltungsmöglichkeiten nun an der Spitze im Vergleich zu anderen Bundesländern. Auch die Umsetzung der Bildungsstandards in den sog. Kerncurricula wird von dem Studentenverband begrüßt. Zum einen würden diese helfen, die Lehrpläne nach der raschen Umsetzung von G8 neu zu organisieren und dabei zu entstauben. Zum anderen sei mit den Kerncurricula den Forderungen von Eltern und Wirtschaft nach Kompetenzen Sorge getragen: „Am Ende der Schulzeit wird meist gefragt: Was muss denn nun ein Schüler können? Kompetenzbeschreibungen liefern hierbei ein leicht mess- und vergleichbares Instrument.“ sagt Olaf Salg, Vorsitzender des RCDS in Hessen. Des Weiteren gewönnen die Schulen durch die Möglichkeit der Festlegung eigener Schulcurricula eine weitere Möglichkeit zur eigenständigen Entwicklung und Profilierung ihrer Schule.
Positive Worte findet der Studentenverband auch für das bereits im letzen Jahr vorgestellte Modell der Mittelstufenschule. Sara Steinhardt befürwortet die Zusammenfassung der Bildungsgänge der Haupt- und Realschule bei gleichzeitiger Erweiterung des Praxisbezuges und der Berufsorientierung: „Die Mittelstufenschule ist gerade in Zeiten des demographischen Wandels das richtige Instrument um die vielfältige Schullandschaft Hessens zu bewahren. Das bereits jetzt vorhandene Interesse von Seiten der Schulen zeigt, dass hier der richtige Weg eingeschlagen wurde.“ Einer Einheitsschule oder einer sog. erweiterten Realschule mit undifferenzierten Bildungsgängen, wie im Gesetzentwurf der SPD gefordert, erteilte Steinhardt eine klare Absage. „Eine Schulstrukturdebatte ist zum jetzigen Zeitpunkt weder zweckmäßig noch gewünscht. Das hat nicht zuletzt die Volksabstimmung in Hamburg gezeigt.“, so Steinhardt.
Diskussionen gab es jedoch hinsichtlich des Themas Inklusion. Laut Steinhardt erfülle das Land Hessen durch eine vielfältige Schullandschaft inklusive eines ausgeprägten Netzes an Förderschulen bereits jetzt die Vorgaben der UN Konvention. Viele Förderschulen arbeiteten zudem bereits jetzt mit den weiteren Schulformen und Arbeitgebern vor Ort in enger Kooperation zusammen, was zeige, dass das lange proklamierte Stigma der Förderschule in dieser Form nicht mehr bestünde.
Des Weiteren macht sich der Studentenverband Sorgen um die Förderung des einzelnen Schülers. An Förderschulen erhielte jedes Kind eine optimale Förderung und Beschulung, die so in einer Regelschule gar nicht zu leisten wäre. Auch sei der Anspruch aller Kinder auf eine Regelbeschulung in vielen Fällen sowohl personell als auch baulich gar nicht machbar: „Es ist Augenwischerei wenn wir sagen, dass die bestmögliche Förderung eines jeden Schülers in heterogenen Gruppen von Kindern mit und ohne Behinderungen möglich sei. Förderschulen geben Kindern mit Behinderungen und Lernschwierigkeiten einen geeigneten Ort zum Lernen und sollten deshalb auch in Zukunft erste Anlaufstelle für Kinder mit Behinderungen bleiben.“, so der Vorsitzende Salg abschließend.
Wo bleibt die Praxis?
RCDS Hessen begrüßt Reform der Lehrerausbildung, sieht aber noch Handlungsbedarf
( 24.01.2010 )
Wiesbaden. Mit Freude hat der RCDS Hessen die Verabschiedung des Entwurfs zur Neufassung des Hessischen Lehrerbildungsgesetzes vernommen. „Es fehlen jedoch noch weitere, grundlegende Reformschritte!“, so Sara Steinhardt, Referentin für Lehramt im Landesvorstand Hessen. Steinhardt fordert konkret eine baldige Erhöhung der Praxisanteile im Lehramtsstudium. Damit unterstützt sie die Position des bildungspolitischen Sprechers der hessischen CDU, Hans-Jürgen Irmer, MdL. Eine Erhöhung des Praxisanteils durch ein drittes fünfwöchiges Praktikum lehnt der RCDS Hessen ab, da dieses organisatorisch sowohl an den Schulen als auch an den Universitäten nicht zu leisten ist. Nur in einem durchgehenden Praxissemester könnten junge Studierende den wirklichen Alltag im späteren Lehrberuf kennenlernen und wären dazu gezwungen, sich mit den Vor- und Nachteilen des Berufes auseinander zu setzen. Des Weiteren sei es wichtig, diese Praxisphase möglichst früh in die Ausbildung zu integrieren: „Das Praxissemester muss am besten im 3. Hochschulsemester erfolgen, damit Studenten früh sehen können, ob das Studium und der Beruf für sie wirklich das Richtige sind.“, so der Tenor im hessischen RCDS.
Auch die Verkürzung des Referendariats birgt nach Ansicht des Studentenverbandes noch Probleme. Das neue Gesetz sieht vor, die Vorbereitungszeit für angehende Lehrer von 24 auf 21 Monate zu verkürzen, bei gleichzeitiger Straffung der Inhalte. Die seit langem geforderte Entlastung für Referendare wird dadurch nur teilweise umgesetzt, denn mit einer Streichung von Modulen bei einer gleichzeitigen Kürzung der Ausbildungszeit bleibt das Arbeitspensum gleich hoch. Auch die neuen Einstellungstermine 1. Mai und 1. November bringen faktisch keinen Vorteil, da Lehramtsstudenten ihr Studium im Regelfall im Dezember oder Juli abschließen und mit der Neuregelung der Einstellungstermine nun bis zu vier Monate Leerlauf haben werden. „Hier hat Frau Henzler Augenwischerei betrieben. Wünschenswert wäre eine generelle Neuorganisation des Referendariats bei gleichzeitiger Kürzung auf 18 Monate.“, so Steinhardt. Denkbar sei eine so kurze Referendariatszeit aber nur bei gleichzeitiger Einführung des Praxissemesters, wie von der CDU gefordert. Unterstützung bekommt Steinhardt hierbei auch vom Landesvorsitzenden des RCDS, Olaf Salg: „Wir arbeiten seit langem mit Bildungsexperten der hessischen CDU zusammen und hoffen, dass unsere Ideen und Vorschläge zu einem Praxissemester in der Lehrerausbildung nun umgesetzt werden. Nur so können wir die angehenden Lehrer angemessen ausbilden und auf ihre wichtige Aufgabe in der Mitte unserer Gesellschaft vorbereiten.“
Mehr in die Lehrerausbildung investieren – PISA Studie 2010 zeigt klaren Handlungsbedarf
( 09.12.2010 )
Frankfurt. Angesichts der Veröffentlichung der Ergebnisse der aktuellen PISA Studie hat Sara Steinhardt, Referentin für Lehramt im Landesvorstand des RCDS Hessen, eine bessere Verzahnung von Theorie und Praxis im Lehramtsstudium gefordert.
Waren die PISA-Ergebnisse von 2001 noch ein Schock für deutsche Politiker und Bildungsforscher, so wurde 2010 aufgeatmet: Deutschland hat sich verbessert, ist aber im internationalen Vergleich immer noch nur im Mittelfeld. Gründe hierfür liegen aber nicht nur in den Schulen selbst, sondern die Probleme beginnen schon viel früher. „Die Lehrerausbildung ist der entscheidende Knackpunkt,“ so Sara Steinhardt vom RCDS Hessen, „wir schauen uns meist gar nicht genau an, wen wir da später auf unsere Kinder loslassen“. Steinhardt kritisiert, dass theoretisch jeder Abiturient mit entsprechendem Notenschnitt die Fächer seiner Wahl studieren kann, pädagogische Eignung wird aber nicht vorausgesetzt und auch während des Studiums meist nicht überprüft. Auch sei in diesem Zusammenhang das Ansehen des Lehrberufes ein weiteres Problem, denn durch das zum Teil schlechte Image vom „faulen“ Lehrer, fühlten sich viele hoch qualifizierte und geeignete Abiturienten nicht von diesem Berufsweg angesprochen. Steinhardt dazu: „Lehramt ist leider immer noch für viele Abiturienten eine Verlegenheitswahl, da sie nicht wissen, was sie studieren sollen. Aber wir brauchen gerade die guten Schüler, die sich bewusst für diesen wichtigen Beruf entscheiden und sagen: Ja, ich will Lehrer werden!“.
Doch liegen die Probleme nicht nur in der schwierigen Akquirierung von geeigneten Lehrkräften, sondern auch in der universitären Ausbildung der zukünftigen Pädagogen. Laut Sara Steinhardt wurde bisher besonders die Bedeutung von Praktika für das Lehramtsstudium unterschätzt: „Es geht bei angehenden Lehrern im Endeffekt nicht so sehr um das Fachwissen, sondern um die Schulung pädagogischen und didaktischen Denkens. Dieses kann aber nur in der Praxis trainiert werden“. Aus diesem Grund seien die in Hessen zurzeit zwei verpflichtenden Schulpraktika während und das Orientierungspraktikum vor dem Studium ein Weg in die richtige Richtung, doch reichten sie nicht aus, da man in so kurzer Zeit zu wenig in alltägliche Schulabläufe eingebunden werde. Steinhardt nennt als mögliche Alternative ein sogenanntes Praxissemester, wie es auch von mehreren hessischen CDU-Politikern gefordert wird. In einem Praxissemester könnten Studenten durch eigenständigen Unterricht bereits im Studium wichtige pädagogische Kompetenzen erwerben und außerdem überprüfen, ob sie wirklich für den Lehrberuf geeignet seien.
Unterstützt wird Steinhardt von Olaf Salg, Landesvorsitzender des RCDS Hessen, welcher angesichts der mittelmäßigen PISA-Ergebnisse vor blindem Aktionismus warnt. Auch Salg spricht sich für eine Überprüfung der Qualität der Lehrerausbildung aus, da besonders auf diesem Wege Einfluss auf Ergebnisse von zukünftigen PISA-Studien ausgeübt werden könne. „Es wird viel über Ganztagsschulen als Antwort auf die PISA-Ergebnisse gesprochen und mögliche Reformen des dreigliedrigen Schulsystems diskutiert. Die eigentlichen Stellschrauben müssen aber schon im Lehramtsstudium gedreht werden.“, so Salg abschließend.
Für die Koexistenz des Diploms neben Bachelor und Master
( 29.11.2011 )
Wiesbaden. Im Zuge des Bologna-Prozesses wurden an deutschen Hochschulen Diplomstudiengänge durch ein gestuftes Modell mit den Abschlüssen Bachelor und Master ersetzt. Während die HAWtech (HochschulAllianz für Angewandte Wissenschaften) auf die komplette Abschaffung des Diplom-Grades als Studienabschluss plädiert, sieht der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Hessen diese Haltung kritisch und spricht sich für ein Konzept der zielgerichteten Abschlüsse aus, welches die Beibehaltung des Diploms vorsieht.
In diesem Modell des RCDS Hessen dient der Bachelor-Abschluss als die allgemeine fachliche Qualifikation - berufsqualifizierend im breiten Spektrum und europäisch zertifiziert. Der Master-Abschluss fungiert sodann als Aufbaustudium und vertieft diese Kenntnisse weiter. Beide dienen als Basis einer wissenschaftlich orientierten Berufsgestaltung. Das Diplom existiert als Zwischenschritt parallel und ist speziell für den nationalen Arbeitsmarkt angelegt. Es dient als optionaler Abschluss zusätzlich zum Bachelor- und Master-Angebot.
Der Bologna-Prozess wird deshalb nicht in Frage gestellt, weil der Diplomstudiengang zusätzlich angeboten wird. Viel mehr kombiniert dieses Modell die Vorteile des neuen Systems mit den bewährten Errungenschaften des vorherigen. Ein weiterer nicht zu vernachlässigender Vorteil ist die Eigenverantwortlichkeit der Studenten, welcher bei diesem Konzept Rechnung getragen wird. Erst diese Wahlmöglichkeit ermöglicht ein zielgerichtetes Studieren.
Neben dem RCDS Hessen sprechen sich auch die neun führenden Technischen Universitäten (TU9) für die Beibehaltung des akademischen Grad „Diplom-Ingenieur“ als Markenzeichen deutscher Ingenieursausbildung aus. Entgegen des Vorwurfes des „politischen Rückschritts“ bekräftigt der Landesvorsitzender des RCDS Hessen, Olaf Salg, abschließend: „Unser Modell ist nicht nur ein Kompromiss, sondern ein ganz neuer Lösungsansatz, der viel Potenzial birgt und die Eigenverantwortung der Studenten stärkt ohne einen Mehraufwand zu generieren.“
RCDS-Lehramtsforum mit reger Beteiligung
( 08.11.2010 )
Gießen. Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Hessen veranstaltete am 22.Oktober 2010 das erste Unions-Lehramtsforum, welches von Sara Steinhardt, der Referentin für Lehramt im Landesvorstand des RCDS Hessen, organisiert wurde. Auf Initiative des RCDS hin fanden sich am Freitagnachmittag rund 20 Studenten aus ganz Hessen im Café Zeitlos in Gießen ein, um mit MdL Hans-Jürgen Irmer, Ehrengast und bildungspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, über aktuelle Probleme in der ersten und zweiten Ausbildungsphase der Lehramtskandidaten in Hessen zu sprechen. Dabei stellte der Landtagsabgeordnete die Pläne der Landesregierung vor, welche unter anderem die Integration eines verpflichtenden Praxissemester in alle Lehramtsstudiengänge vorsehen. Diese Idee fand unter den Teilnehmern großen Anklang: „Das Praxissemester ist der ideale Weg zu einer besseren Vernetzung von Theorie und Praxis. Lehramtsanwärter müssen bereits früh im Studium erkennen, ob der von ihnen eingeschlagene Weg der richtige für sie ist, um Schaden von sich und besonders von unseren Schülern abzuwenden!“, so Sara Steinhardt.
Der Einladung ist auch Markus Posern gefolgt, Leiter des Amts für Lehrerbildung (AfL) in Gießen. Dieser erläuterte die Funktion des AfLs, welches in allen Ausbildungsphasen für die Studenten und Lehrer im Vorbereitungsdienst (LiVs) zuständig ist. Des Weiteren ergaben sich rege Diskussionen über die Modularisierung der Lehramtsstudiengänge, die Qualifikation der Ausbilder im Referendariat und das Thema der Inklusion.
Abschließend dankte der Landesvorsitzende des RCDS Hessen, Olaf Salg, allen Anwesenden für die Teilnahme und betonte den Stellenwert des Lehramtsforums, welches in Zukunft einmal pro Semester stattfinden soll, damit ein kontinuierlicher Dialog gewährleistet werden könne. Dazu Salg: „Lehrer und Lehrerinnen übernehmen wegweisende Schlüsselpositionen in unserer Gesellschaft. Daher ist deren Ausbildung von höchster Bedeutung und ich freue mich, dass CDU und RCDS auf diesem Gebiet so eng zusammen arbeiten, um das Lehramtsstudium besser zu machen“.
RCDS gratuliert Dennis Kahle zur Wahl des Bundesvorsitzenden
( 04.10.2010 )
Wiesbaden. Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Hessen gratuliert Dennis Kahle anlässlich seiner Wahl zum Bundesvorsitzenden. Der 30-jährige Student der Geschichte und Politikwissenschaften an der Universität Kassel konnte bei der außerordentlichen Bundesdelegiertenversammlung in Königswinter die Mehrheit der Stimmen auf sich vereinigen. „Bei einem fulminanten Ergebnis von 56 der 66 möglichen Ja-Stimmen“, so der RCDS Landesvorsitzende Olaf Salg, „gelang es ihm den Verband geschlossen hinter sich zu stellen“.
Der ehemalige Vorsitzende der RCDS-Gruppe Kassel und zweijährige Landesverbandschef Kahle werde nun in Berlin die Interessen des Verbandes vertreten. Der RCDS Hessen wünsche Kahle dabei viel Erfolg und freue sich zudem auf eine konstruktive Zusammenarbeit.
RCDS Hessen würdigt 20 Jahre Wiedervereinigung
( 04.10.2010 )
Wiesbaden. Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Hessen nimmt den 20. Jahrestag der Wiedervereinigung Deutschlands zum Anlass, die damit gewonnene Freiheit von Forschung und Lehre in den neuen Bundesländern in den Blickpunkt zu rücken. „In Abwesenheit von Freiheit kann keine Wissenschaft gedeihen“, meint Olaf Salg, Landesvorsitzender des RCDS Hessen, mit Blick auf das Hochschulsystem in der ehemaligen DDR. Der wissenschaftliche Austausch mit Kollegen weltweit sei – gerade nach dem Mauerbau – dort ebenso wenig möglich gewesen wie der Zugang zu international publizierten Forschungsergebnissen. Zudem sei die Studienanfängerquote äußerst gering gewesen, da meist nur Bewerber mit tatsächlicher oder vorgetäuschter sozialistischer Grundeinstellung zum Studium zugelassen worden seien. Salg verweist auch auf das seit 1951 vielerorts obligatorische marxistisch-leninistische Grundlagenstudium sowie die Angliederung der Studentenverbindungen an die Freie Deutsche Jugend (FDJ). Ziel sei es gewesen, die Studenten als Teil einer politischen Mission erscheinen zu lassen, die Deutschland und Europa zum Sozialismus führen sollte. Studenten sollten keinerlei Zweifel oder kritische Ansätze zum totalitären Herrschaftssystem herausbilden, individuelle Interessen im Sinne des Marxismus Kollektivforderungen unterordnen.
„Das manipulative Bildungssystem der ehemaligen DDR hat Leistungspotenziale des Einzelnen bekämpft, Repression ausgeübt und Freiheit verhindert“, so Salg weiter. Dies müsse im Zuge des aktuellen Jahrestages noch einmal deutlich betont werden. Der RCDS Hessen werde sich in Zukunft weiterhin dafür einsetzen, auch in einem freiheitlichen System die Bedeutung der Freiheit immer wieder in den Mittelpunkt zu stellen. „Beispielhaft hierfür ist unsere Forderung nach mehr Wahlfreiheit im Bologna-Prozess“, bilanziert Salg.
RCDS beglückwünscht Volker Bouffier
( 31.08.2010 )
Wiesbaden. Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Hessen beglückwünscht Volker Bouffier zur Wahl zum Hessischen Ministerpräsidenten. Der neue Regierungschef konnte 66 Stimmen des Hessischen Landtags auf sich vereinigen, was genau der Anzahl der Abgeordneten der schwarz-gelben Koalition entspricht. Damit knüpfe Bouffier nahtlos an das überragende Wahlergebnis an, das ihn auf dem CDU-Landesparteitag den Parteivorsitz brachte. „Dies ist nicht nur ein Symbol der Geschlossenheit, sondern zugleich Ausdruck dafür, dass Bouffier der richtige Mann für diese Position ist“, meint Olaf Salg, Landesvorsitzender des RCDS Hessen.
Ebenfalls sorge das neue Kabinett für einen guten Eindruck: Mit der Besetzung des Ministeriums für Inneres und Sport sowie des Ministeriums für Finanzen mit Boris Rhein bzw. Dr. Thomas Schäfer, habe Bouffier sein Versprechen der Verjüngung der Landesregierung eingelöst. Die bisherigen Staatssekretäre, sehe sich der RCDS überzeugt, würden zuverlässige Arbeit in ihren Ressorts leisten. Darüber hinaus freue den Studentenverband, dass der Landesvorsitzende der Jungen Union Hessen, Ingmar Jung, zum Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft und Kunst ernannt wurde. „Das für den RCDS wichtigste Ressort“, konstatiert Salg, „ist somit bestens für eine moderne Hochschulpolitik gewappnet“.
RCDS Hessen und Junge Union Hessen begrüßen TU9-Vorstoß zur Wiedereinführung des Diplom-Ingenieur-Titels
( 04.08.2010 )
Wiesbaden. Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Hessen sowie die Junge Union (JU) Hessen unterstützen das Vorhaben der neun größten Technischen Universitäten (TU9) den Titel Diplom-Ingenieur wieder zu verleihen. „Begrüßenswert und eben nicht rückwärtsgewandt ist der Vorstoß deshalb“, so der RCDS-Landesvorsitzende Olaf Salg, „weil neue Strukturen mit der bewährten Qualitätsmarke des Diplom-Ingenieurs verbunden werden“.
Der Referent für Wissenschaft und Kunst im Landesvorstand der Jungen Union Hessen, Stephan Klenner, ergänzt: „Es wäre ein großer Schaden, mit dem Diplom-Ingenieur die weltweit einzigartige Marke guter Ingenieurausbildung als Alleinstellungsmerkmal im globalen Wettbewerb aufzugeben“. Salg und Klenner begrüßten, dass Bundesbildungsministerin Annette Schavan Unterstützung für das Vorhaben der TUs signalisiert habe.
Für RCDS und JU geht der aktuelle Vorschlag aber nicht weit genug. „Wir brauchen endlich eine Wahlfreiheit der Studenten in allen Fächern,“ bringen Salg und Klenner die Forderung auf den Punkt. Dabei sollte zusätzlich zum Regelabschluss Bachelor mit der Option Master die Möglichkeit geschaffen werden, in Ergänzung ein Diplom bzw. einen Magister je nach Fach erwerben zu können. Dabei betonen RCDS und JU, dass hierfür keine zusätzlichen Lehrveranstaltungen erforderlich seien. „Schon jetzt gibt es an einigen Universitäten wie etwa in Frankfurt modularisierte Magister-Studiengänge, die den Anforderungen von Bologna genügen. Dieses Modell könnte Schule machen und die Wahlfreiheit ermöglichen“, so Salg und Klenner abschließend.
Ausführliche Informationen zur Neugestaltung finden Sie unter:
http://rcds-hessen.de/images/download/Leitantrag_RCDS_Hessen_2010.pdf
RCDS Hessen begrüßt Nationales Stipendienprogramm und fordert rasche BAFöG-Erhöhung
( 11.07.2010 )
Wiesbaden. Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Hessen begrüßt die jüngste Entscheidung des Bundesrates dem Nationalen Stipendienprogramm der Bundesregierung seine Zustimmung zu geben. Dieses sieht vor die Stipendiendichte von derzeit rund 2% innerhalb der nächsten Jahre auf 10% zu erhöhen. Besonders begabte Studenten erhalten im Zuge des Programmes monatlich 300 € zusätzlich zum Einkommen, die je zur Hälfte aus öffentlicher Hand und Wirtschaft finanziert werden sollen. RCDS-Landesvorsitzender Olaf Salg merkt an: „Die Universitäten müssen jedoch auch strukturell in die Lage versetzt werden den zusätzlichen Verwaltungsaufwand der Bewerbungsverfahren und der Drittmitteleinwerbungen bewältigen und zu können.“
Die Ablehnung der Länder bezüglich der 23. BAFöG-Reform stößt beim RCDS Hessen jedoch auf Unverständnis. Der Gesetzvorschlag beinhaltet die Erhöhung des BAFöG-Höchstsatzes um 2% auf 670 € bei gleichzeitiger Anhebung des Elternfreibetrages. „Eine solche Erhöhung ist angesichts der Realinflation nicht bloß unabdingbar, sondern noch zu gering“, mahnt Salg. Ähnliches gilt für den Elternfreibetrag, da es häufig die Konstellation gibt, dass die Eltern nicht über die finanziellen Möglichkeiten verfügen ihre Kinder unterstützen zu können, obwohl sie gerade über der Einkommensfreigrenze liegen. Zudem lehnt der RCDS die Anhebung der BAFöG-Altersgrenze ab. Der RCDS Hessen empfiehlt den Gesetzesvorschlag in den Vermittlungsausschuss zu überweisen und an genannten Stellen nachzubessern.
Prinzipiell stehen beide Gesetzentwürfe mit der RCDS-Philosophie im Einklang, unabhängig der sozialen Herkunft ein Studium zu ermöglichen und gleichzeitig Leistungsträger zu fördern. „ Jedoch müssen dazu das Stipendienprogramm und die BAFöG-Erhöhung Hand in Hand gehen“, meint Salg. Gleichzeitig merkt er an, dass es sich bei den angestrebten Änderungen nur um ein Stückwerk und keine umfassende Reform handelt, wie seit einigen Jahren vom RCDS gefordert.
RCDS Hessen bedauert Kochs Rücktritt
( 26.05.2010 )
Wiesbaden. Mit großem Bedauern nimmt der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Hessen die Entscheidung des Hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch zur Kenntnis, sich bald aus dem politischen Leben zurückzuziehen. Nach Ansicht des Verbands hinterlässt Koch nicht nur eine Lücke in dem konservativen/liberalen Flügel der Union, sondern in der gesamten deutschen Christdemokratie. „Mit Roland Koch geht dasjenige politische Schwergewicht Hessens, das zugleich entscheidender Akteur auf bundespolitischer Ebene war. Elf Jahre Kabinett Koch haben Hessen außerdem zu einem der wirtschaftlich stärksten und lebenswertesten Bundesländer Deutschlands gemacht. Ihm gilt unsere Anerkennung.“ führt der RCDS-Landesvorsitzende Olaf Salg aus.
So schwer Kochs Entscheidung jedoch wiegt, verdient sie höchsten Respekt. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass er als erster Hessischer Ministerpräsident aus souveräner eigener Entscheidung das Amt aufgibt. „Stimmen, die anderes behaupten“, stellt Salg klar, „beweisen schlichtweg Stillosigkeit und disqualifiziert sich damit selbst.“
Wohlwissend um seine Verdienste insbesondere im Hochschulwesen, wünscht der Studentenverband Roland Koch und seiner Familie einen erfolgreichen weiteren Lebensweg.
Gleichzeitig beglückwünscht der RCDS Hessen Volker Bouffier für den einstimmigen Beschluss der CDU-Kreisvorsitzendenkonferenz in Bad Nauheim, die ihn als Kochs politischen Erben nominiert hat. So sieht der Beschluss vor, die Kandidatur des bisherigen Staatsministers für Inneres und Sport für den CDU-Landesvorsitz und das Amt des Ministerpräsidenten zu unterstützen.
„Wir begrüßen als RCDS die Entscheidung und sind davon überzeugt, dass Bouffier ein würdiger Nachfolger sein wird, der den Spagat zwischen Kontinuität und Modernität meistern wird.“, unterstreicht Salg abschließend.


